Bella Italia

Gute Ausbeute in Italien und Österreich            

An das das Etappenrennen Rally de Romagna hatte ich gute Erinnerungen und im italienischen Salso Maggiore ging ich als Titelverteidiger an den Start. Klar war die Motivation auf ein gutes Ergebnis hoch, doch mit einer komplett neuen Strecke und starken einheimischen Fahrern waren einige Unbekannte dabei. Der Prolog war gleich eine Standortbestimmung, welchen ich auf Rang vier und im Sprint nur knapp unterlegen abschloss. Die längeren Etappen sollten es richten und gleich am zweiten Tag ging es in die Königsetappe. Neben knackigen Anstiegen in den Bergen der Emila Romagna war es vor allem ein Kampf gegen brutal viel Schlamm. Zwar war das Wetter gut, aber viel Regen die Tage zuvor machten die Trails teils zur Rutschpartie. Hier war Streckenkenntnis von Vorteil und so keine Chance gegen die italienischen Cracks. Auch mit der Länge kam an dem Tag nicht ganz so gut zurecht und kassierte am Ende einige Minuten Rückstand mit Platz fünf. Besser lief es an den Folgetagen und auch wenn es nicht für ganz vorne reichen sollte zeigten die Plätze drei, fünf und nochmals vier auf der Schlussetappe eine solide Konstanz. Wieder waren Schlamm und Fahrtechnik die prägenden Elemente. Im Rennverlauf der Rally de Romagna konnte ich zweimal die Punktewertung und das Führungstrikot in dieser Kategorie sichern sowie die Altersklasse souverän für mich entscheiden. In der Gesamtwertung wurde es nach fünf harten Tagen mit knapp 400 Kilometern und 6.900 Höhenmetern der vierte Platz. Das passt und nach vorne war dieses Jahr einfach nicht mehr drin und daher Gratulation an den Sieger.

Schon die Woche darauf stand der nächste Einsatz in Österreich auf dem Programm. Das Harder nightrace war auch wieder von extremem Schlamm geprägt und in dem eher kleineren Wettkampf sicherte ich mir über eine Renndauer von einer Stunde klar den Sieg.

#italia #sieger #racing

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