Behind the tapes
Organisieren statt selber fahren
Wer mich kennt, der weiß dass ich auch immer für meinen Verein da bin so gut es geht und hier die letzten Jahre auch federführend das Altstadtrennen, ein Nachwuchs Rennradrennen, mit organisiert hatte. Dieses mussten wir leider vor zwei Jahren einstampfen, hatten aber jetzt die Chance auf eine noch größere Nummer.
Zusammen mit einem Verein aus Waldburg sowie meinem Verein KJC wurde der Burgblick Giro geboren. Als Teil und erste Etappe des Oberschwaben Cycling Grand Prix waren die besten Elitefahrer garantiert. Noch geiler, bei den Damen und Junioren bekam man den Status der deutschen Bundesliga und ein Hobby-Format war auch mit dabei.
Vergangene Woche durfte ich dann miterleben, wie Sport nicht nur auf der Rennstrecke sondern auch daneben für Fairness, Bewunderung und Begeisterung sorgt. Wie Sport mitreisen sowie motivieren kann. Natürlich war ich nicht alleiniger Kopf, dahinter stand eine wahnsinnig motivierte Orga-Crew und ein Bürgermeister der Bock hatte. Was mich sprachlos machte:
- über 120 ehrenamtliche Helfer, welche bei nicht gerade bestem Wetter einen kompletten Feiertag für lau geopfert haben.
- Um für 400 Sportler und an die 800-900 Zuschauer zu sorgen.
- Eine Strecke mit 8,6km musste mit 90 Schranken, 170 Gattern, 150 Verkehrszeichen und 2 mobilen Ampeln gesichert werden.
- Dafür galt es 40km Umleitungsstrecke auf die Beine zu stellen (wo mir 4 Tage zuvor noch alle Schilder fehlten ????).
- Viele, viele Stunden gingen für Genehmigung, Behörden und Bürger-/ Anwohnerinformation drauf.
Der Tag selbst und vor allem die lobenden Rückmeldungen danach waren es Wert und zeigen, dass sich „einfach mal machen“ immer auszahlt!
#road #bundesliga #BurgblickGiro